HISTORY

Eigentlich ist spanischer Rotwein schuld an allem. In einem Urlaub unter Freunden entstand alkoholgeschwängert die Idee, die Musikerszene mit einer eigenen Metal-Band zu unterwandern: CHASED CRIME. 1989 von Uwe Pfeiffer (drums), Mario Drescher (bass), Ralf Ambrosi (keyboards) und Martin Scherbaum (vocals) gegründet, erspielte sie sich recht schnell einen Namen in der lokalen Region; unterstützt durch Aufnahmen diverser Demo-Tapes (Ja, so was war Anfang der 90er noch üblich!).

Ab 1994, basierend auf dem Debüt „Transitory“, wurde die nächste Stufe erklommen. Mit international bekannteren Bands wie Waltari oder Tony MacAlpine beackerte man die Republik.

Leider musste in dieser Phase gegen 1997 der erste Gitarrist Markus Klemm die Band verlassen, so dass ein gutes Jahr später Robert Schneider, ein Gitarrenlehrer, dazu stieß. Weitere Konzerte wie mit Metalium und Avalon folgten, ehe es Anfang 2001 zum erneuten Split kam und Robert ausstieg. Kurz darauf wurde aber schon wieder adäquater Ersatz in Gestalt von Tobias Weber gefunden. Mit diesem wurde das zweite Werk „Giving Names To Broken Things“ 2003 aufgenommen und man beackerte wieder die Bretter, die die Welt bedeuten, unter anderem mit W.A.S.P., Kamelot, und Leaves’ Eyes.

2009 wurde bei Uwe Lulis, ex-Grave Digger und Rebellion-Gitarrist, das dritte Album „Disarticulated“ aufgenommen und produziert und  weitere Konzerte wie mit Circle II Circle, Sons Of Seasons und Sapiency folgten.

Ein Höhepunkt der Bandgeschichte stellte sicherlich das Konzert im Rahmen des 25-jährigen Bandjubiläums inklusive Release-Party der neuen CD (untitled – aufgenommen Herbst 2013)  in Offenbach, quasi die heimliche Heimat von CHASED CRIME, dar. In dieser Stadt wurden die ersten Gigs gespielt und gefeiert. Und so absolvierte man vor ausverkauftem Haus eine Show, die lange in Erinnerung bleibt. Leider auch deswegen, da ohne Vorahnung der Sechs- beziehungsweise Siebensaiter direkt im Anschluss die Band verließ.

So war die Band erneut gezwungen, auf Gitarristensuche zu gehen. Und nach einigen Castings wurde man endlich fündig. Seit Januar 2015 heißt die Band Yusuf Soenmez willkommen und ist schon wieder eifrig dabei, die Welt mit ihren musikalischen Ergüssen zu erobern.

So harret der Dinge, was noch so alles folgt: Call me hatred!

– nicht den jeweiligen Trends anbiedernd, aber auch nicht auf der musikalischen Stelle tretend – immer eigenständig, manchmal sperrig, aber stets „abgefahren“ – mal rockig, mal progressiv, mal aggressiv – das ist CHASED CRIME.

 

 

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